Gerda Grimm

Fahrende Krämerin und Kräuterweib

Gerda Grimm an ihrem Kräuterstand

Über Gerdas genaue Herkunft ist wenig bekannt.
Woher sie stammt und was sie einst in die Welt
hinausgeführt hat, darüber schweigt sie sich aus.
Auch ihre Familiengeschichte liegt weitgehend
im Dunkeln.

Heute zieht Gerda als fahrende Krämerin und
Kräuterweib durch die Lande. Sie ist von eher
schüchterner Natur und braucht meist einen kleinen
Moment, um mit anderen Menschen warm zu werden.
Dennoch scheut sie sich nicht, Reisende und
Tavernenbesucher anzusprechen und ihnen ihre
Waren anzupreisen. Lautstarkes Marktschreien
ist allerdings nicht ihre Art.

Allerlei Waren und Köstlichkeiten

Gerdas Warenangebot ist vielseitig und hält so
manche Überraschung bereit. Ihre Zeit bei einem
Gastwirt hat sie mit den Künsten des Kochens und
Backens vertraut gemacht. Deshalb finden sich
neben allerlei Handelswaren auch unterschiedliche
Speisen in ihrem Angebot.

Gelegentlich führt sie sogar Geschirr mit sich,
um ihre Köstlichkeiten angemessen anbieten
zu können.

Einen festen Wagen besitzt Gerda nicht. Manchmal
richtet sie einen Marktstand ein, insbesondere wenn
sie Speisen anbietet, die sie mithilfe ihrer
Alltagsmagie auf der gewünschten Temperatur hält.
An anderen Tagen zieht sie lieber durch die Tavernen
und besucht die Gäste direkt an ihren Tischen.

Die Kunst der Kräuter

Als Kräuterweib versteht sich Gerda auf die Kunde
der Pflanzen und Kräuter. Besonders ihre Kräutertees
gehören zu ihrem Angebot. Diesen werden allerlei
heilende Eigenschaften nachgesagt. Zumindest
innerhalb der Spielwelt können sie so manches
Leiden lindern.

Farben für die Welt

Wer es etwas farbenfroher mag, wird bei Gerda
ebenfalls fündig. Tücher und Schals in den
unterschiedlichsten Farben gehören zu ihrem
Sortiment. Jedes einzelne Stück ist von Hand
gehäkelt und mit viel Geduld und Sorgfalt gefertigt.

Wer sich auch außerhalb der Spielwelt für ihre
Handarbeiten interessiert, findet unter dem
Menüpunkt Strickeln
weitere Informationen.

Ein wenig Alltagsmagie

Ob Gerda eine gewöhnliche Frau mit einer
ungewöhnlichen Lebensgeschichte ist oder ob
mehr hinter ihr steckt, darüber lässt sie ihre
Mitmenschen gerne im Ungewissen.

Fest steht jedoch, dass sie sich auf die kleinen
Künste der Alltagsmagie versteht. Ein Feuer zu
entfachen, Licht herbeizurufen oder einem
Gegenstand die gewünschte Temperatur zu
verleihen, gehört zu ihren Fähigkeiten.

Ob darin bereits das ganze Geheimnis ihrer Kunst
liegt? Das bleibt wohl abzuwarten.

Ein Erbstück mit Geschichte

Silberner Siegelring mit zwei verschlungenen G

An Gerdas Hand findet sich ein silberner Siegelring
mit zwei kunstvoll ineinander verschachtelten
Buchstaben G. Ein Buchstabe ist hoch und schmal
gearbeitet, der andere kleiner und breiter.

Der Ring ist das einzige Erbstück, das ihr von
ihrer Mutter und Großmutter geblieben ist.

Woher der Ring ursprünglich stammt und wie lange
er sich bereits im Familienbesitz befindet, weiß
Gerda nicht. Vielleicht wurde er einst für ihre
Großmutter angefertigt, vielleicht reicht seine
Geschichte sogar noch weiter zurück.

Für Gerda ist er weit mehr als ein Schmuckstück.
Er verbindet sie mit den Frauen ihrer Familie und
ist eine der wenigen Erinnerungen an ihre Herkunft,
die sie bewahren konnte.

Gerdas Erscheinung

Zurzeit trägt Gerda ein schlichtes grünes Kleid
und einen braunen Umhang, der ihr besonders in
der kalten Jahreszeit als wärmende Kleidung dient.
Um ihren Hals trägt sie einen rostbraunen,
handgehäkelten und verfilzten Kragen. Auf ihrer
rechten Schulter lugt unter dem Umhang ein Stück
gemustertes Kunstfell hervor.

Ihr Erscheinungsbild wird sich im Laufe der Zeit
sicherlich noch verändern. Eines aber bleibt stets
gleich. Ihre Brille, ihre Frisur und ihr
unverwechselbares Gesicht gehören zu Gerda Grimm.

Vielleicht begegnet man sich ja einmal an ihrem
Stand oder in einer gemütlichen Taverne.

Autor

me@trahho.net